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Online Marketing Blog

OMAs Guide – Analyse

Dieser Beitrag ist Teil des Online Marketing Guides. Weitere Artikel der Serie finden Sie hier.

Der Grundstein zum Erfolg

Einem funktionierenden Online Marketing liegen unzählige Faktoren zugrunde. Allen voran steht eine ausführliche Analyse, um sich in erster Linie einen Überblick und Eindruck zu verschaffen. Dies ist essenziell, um die richtigen Schlüsse für die Strategie und weitere Marketingmassnahmen zu ziehen.

Im folgenden Blogbeitrag finden Sie wichtige Werte, die Ihnen bei einer ersten Analyse Ihrer Werbemassnahmen nützlich sein sollen.

Ist-Zustand

Eine Analyse des Ist-Zustandes im Online Marketing kann viele Hinweise darauf geben, was aktuell wie gut funktioniert und welche Punkte zukünftig optimiert werden können und sollen.

Wenn bereits Online Marketing Massnahmen und ein inkludiertes Tracking per Google Analytics existieren, gelingt eine erste IST-Analyse problemlos.

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Sitzungsdauer

Ein erster aussagekräftiger Punkt zum Nutzerverhalten ist die durchschnittliche Sitzungsdauer. Natürlich lässt sich hier keine allgemeingültige Zahl als «optimal» bezeichnen. Denn je nach Preis für jeweilige Produkte oder Dienstleistungen, Websitegrösse und Branche können diese stark variieren.
Als Faustregel kann jedoch festgelegt werden, je teurer das Angebot, desto länger informieren sich Kunden auf der Website normalerweise darüber.
So ist beispielsweise bei einem Produkt, welches CHF 10.- kostet eine Sitzungsdauer von unter einer Minute vollkommen in Ordnung, während ein Produkt für CHF 1’000.- selten direkt gekauft wird.

Je intensiver sich über ein Produkt/eine Dienstleistung informiert werden muss, desto länger sollte die Sitzungsdauer sein – so sind erfahrungsgemäss die Sitzungsdauer bei Hochschulen beispielsweise sehr hoch.

Akquisition

Über welche Kanäle ein Nutzer auf die Website gelangt, ist ein weiterer wichtiger Punkt der Analyse.
Auf Google Analytics kann unter Akquisition im Punkt Alle Zugriffe eingesehen werden, über welche Kanäle (Channels) die Nutzer auf die Website gelangen, wie lange sie bleiben & bei E-Commerce-Seiten auch, wie viel Umsatz pro Kanal generiert wurde.

Sehen Sie beispielsweise, dass unter dem Punkt Quelle/Medium ein Teil der Nutzer per Bing auf die Website geführt wurde, dann lohnt es sich vermutlich, auch Bing Ads als Marketingmassnahme in Betracht zu ziehen.

Seitentiefe

Der nächste Wert, den Sie beachten sollten, ist die Seitentiefe.
Wie viele Seiten werden pro Sitzung im Durchschnitt angesehen, bevor die Website wieder verlassen wird?
Sofern die Website viele Unterseiten hat, sollte dieser Wert keinesfalls unter zwei Seiten pro Sitzung liegen.
Sollte dem doch so sein kann dies mehrere Gründe haben. Hier eine Auswahl der offensichtlichsten:

Ladezeit: wenn Ihre Seite zu viel Zeit beansprucht, bis Inhalte geladen werden, springen Besucher häufig wieder ab.
Usability: ist die Navigation umständlich, unklar oder schwer zu finden, werden sich viele Leser nicht die Mühe machen danach zu suchen.
Falsche Zielgruppe: werden mit der Überschrift falsche Erwartungen geweckt oder sind falsche Keywords für die Werbeanzeigen hinterlegt, so springen Besucher schnell wieder ab.
Perfekte Landingpage: die Nutzer sind auf der richtigen Seite gelandet, haben alle Informationen, die sie benötigen gefunden und konnten eine Kaufhandlung vollziehen, ohne die aufgerufene Seite zu verlassen.

Conversions

Durch eingerichtete Conversions – also Ziel-Abschlüsse wie ein Kauf oder das Absenden eines Formulars – kann das Verhalten von Nutzern auf der Website besser analysiert werden. Vor allem sogenannte “Micro-Conversions” also kleinere, vielleicht sogar unwichtig wirkende Aktionen auf der Website helfen bei der Einschätzung der Nutzerqualität. Das Wissen, wie viele Nutzer auf Ihre E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer klicken oder PDF-Dateien downloaden, könnte wichtiger sein, als Sie vielleicht vermuten.

Ein korrekt eingerichtetes Conversion-Tracking ist der wohl wichtigste Punkt für Ihre Marketing-Analyse, denn nur so erkennen Sie, ob Ihre Massnahmen tatsächlich Früchte tragen.

Absprungrate

Ein weiterer Punkt, der nicht zu unterschätzen ist, ist die Absprungrate.
Wohlgemerkt kann diese erneut je nach Branche und Angebot stark variieren, jedoch sollte Sie im Normalfall im Bereich zwischen 50 % und 60 % liegen. Bei Werbung ist dieser Wert allerdings meist höher als bei organischen Seitenbesuchern. Bei Displaywerbung kann eine Absprungrate von 90 % als gut gewertet werden, während sie bei Suchwerbung im selben Bereich wie bei organischen Besuchern sein sollte.

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Fazit

Wenn Sie diese Werte wissen, haben Sie bereits den perfekten Ausgangspunkt für neue Werbemassnahmen oder die Wahl neuer Kanäle.
Achten Sie also auf Absprungrate, Seitentiefe, Conversions und Sitzungsdauer um die Relevanz Ihrer Nutzer zu bewerten.

Wenn Ihre bisherigen Kampagnen die im Artikel beschriebenen Werte nicht erreichen, müssen Sie sich vielleicht dazu entscheiden, den jeweiligen Kanal nicht mehr zu nutzen oder Ihre Kampagnen komplett zu überarbeiten.

Sollten Sie beim Lesen dieses Blogbeitrages bemerkt haben, dass Ihre Werte nicht dem entsprechen, was Sie gerne hätten oder was möglich wäre, oder steht Ihnen der Sinn nach einer umfangreichen, professionell durchgeführten Analyse oder einem umfassenden Conversion-Tracking, so rufen Sie uns gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch an.

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Jan Schneider
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Jan Schneider
CEO