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Google Discovery Ads – “The Next Big Thing” im Google Ads Marketing?

Endlich ist es soweit! Nach einjähriger Testphase sind die Google Discovery Ads seit kurzem weltweit verfügbar.

Discovery Ads werden auf drei sehr reichweitenstarken Google Produkten ausgespielt: Im Google Discover Feed, im YouTube Startseiten-Feed und im Gmail Account. Wie Discovery Ads aussehen, welche Formate es gibt und ob sie sich für Sie überhaupt lohnen, erfahren Sie hier.

Was ist Google Discover?

Google Discover ist ein Newsfeed, der unterhalb der Google Suchmaske in der mobilen Google App erscheint. Seit dem Launch von Google Discover im September 2018 hat sich der Newsfeed zu einer beliebten Informationsquelle avanciert. Der Feed wird dabei vom Google Algorithmus basierend auf den persönlichen Interessen zusammengestellt.

Vorschau des Google Discovery Netwerks
Beispiel eines Google Discover Feeds. Quelle: Google

Wo erscheinen die Google Discovery-Anzeigen?

Wie eingangs erwähnt, können Discovery-Anzeigen auf drei unterschiedlichen Platzierungen erscheinen.

#1 Im Discover Feed
Zwischen News, Blogposts und anderen interessanten Inhalten: Discovery-Anzeigen im Discover Feed unterhalb des Google Eingabefeldes erreichen eine grosse Anzahl an Nutzern, die sich von neuen Produkten inspirieren lassen möchten.

#2 Auf der YouTube Startseite
YouTube ist die zweitgrösste Suchmaschine der Welt und neben Google die meistbesuchte Webseite. Die Discovery Ad Platzierung auf YouTube erfolgt im Startseiten-Feed.

#3 Im Gmail-Account
Gmail gehört zu den meistgenutzten E-Mail-Diensten. Die Discovery Ads können daher auch auf diesem Kanal eine enorme Reichweite erlangen.

Welche Formate gibt es bei den Discovery-Anzeigen?

Bei den Discovery Ads wird zwischen Discovery-Karussell-Anzeigen und normalen Discovery-Anzeigen unterschieden.

Discovery-Karussell-Anzeigen
Was sich bei Facebook und Instagram Werbung bereits bewährt hat, gibt es nun auch in einer ähnlichen Variante im Google Ads Universum. 
Bei den Karussell Anzeigen können zwei bis zehn Karten erstellt werden. Für jede der einzelnen Karten sollte dabei ein Anzeigentitel, die URL und ein Call-to-Action (optional) festgelegt werden. Eine optimale Auslieferung erreichen Sie, wenn Sie Bilder in den Formaten 1 : 1 und 1.91 : 1, sowie ein Logo im Square-Format parat haben.

Vorschau einer Karussell-Anzeige im Discovery Netwerk
Beispiel einer Discovery-Karussell-Anzeige im YouTube Startseiten-Feed. Quelle: Google

Discovery-Anzeige
Neben der Discovery-Karussell-Anzeigen gibt es noch die Möglichkeit, eine einfache Discovery Anzeige zu erstellen. Hier können bis zu 5 Anzeigentitel und Beschreibungen festgelegt werden.

Vorschau einer Discovery Anzeige im Discovery Netzwerk
Beispiel einer Discovery Ad im Discover Feed. Quelle: Google

Was ist der Unterschied zwischen einer Display-Kampagne und einer Discovery-Kampagne?

Ähnlich wie bei Responsive Display-Anzeigen, können auch bei Discovery-Anzeigen verschiedene Titel, Beschreibungen und Bilder festgelegt werden. Vergleicht man die beiden jedoch genauer, können wesentliche Unterschiede festgestellt werden:

  • Platzierungen: Während Responsive Displayanzeigen im gesamten Google Displaynetzwerk, auf YouTube und in Gmail ausgeliefert werden, wird die Discovery Ad ausschliesslich im YouTube Startseiten-Feed, im Gmail Account und im Discovery Feed ausgeliefert.
  • Zeichenzahl: Im Unterschied zu Responsive Display-Anzeigen (30 Zeichen), erlaubt Google bei den Discovery-Anzeigen im Anzeigentitel 40 Zeichen.
  • Formate: Der grösste Unterschied zwischen den beiden Kampagnen liegt bei den Formaten. Die Karussell-Anzeigen bieten mit bis zu 10 Karten, unterschiedlichen Texten und URLs viel mehr Möglichkeiten, den Nutzer bereits vor dem Besuch der Webseite über die angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu informieren.

Für welches Kampagnenziel eignen sich Discovery-Anzeigen?

Ähnlich wie Display-Anzeigen, sind Discovery-Anzeigen besonders für Markenbekanntheit und Branding Massnahmen geeignet. Sie können aber auch mittels Remarketing die eigenen Produkte und Dienstleistungen erneut an potenzielle Interessenten ausspielen.

Fazit

Mit den Discovery Ads hat Google das Rad natürlich nicht neu erfunden. Aber: Man muss das Rad nicht erst neu erfinden, wenn man Dinge ins Rollen bringen will.

Die Discovery Ads erreichen mit Platzierungen im Discover Feed, dem YouTube Startseiten-Feed und Gmail eine grosse Anzahl an Nutzern. Damit werden nun auch Platzierungen erschlossen, die von standardmässigen Display-Kampagnen bislang nicht erreicht werden konnten. Wer für seine Marke neue Zielgruppen erschliessen will, oder mit Remarketing gezielt zum Kaufabschluss bewegen möchte, sollte sich die Discovery Ads auf jeden Fall genauer anschauen.

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Jan Schneider
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