Online Marketing Blog

Wieso Sie Google Analytics & den Google Tag Manager verwenden sollten

Wozu dient eigentlich Google Analytics & was kann der Google Tag Manager?

Henry Ford sagte einst: «Ich weiss, die Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiss nur nicht, welche Hälfte.»
Dieses Problem ist im klassischen Marketing allgegenwärtig, denn woher soll ein Unternehmer wissen, welches Plakat oder welche Zeitungsanzeige tatsächlich wie viele Kunden in sein Geschäft gelockt hat? Und wie soll verlässlich herausgefunden werden, welches der tatsächliche Erstkontakt mit einer Printanzeige war?

Im Vergleich dazu ist im Online-Marketing hingegen so gut wie alles messbar – diesen Umstand sollten Sie sich zunutze machen, um Ihr Unternehmen gewinnbringend und erfolgreich zu bewerben.

Wie soll diese schier unendliche Datenmenge gesammelt werden?
Mit eigens dafür existierenden Webanalyse-Tools.

Umfangreich, kostenlos und vielseitig – Google Analytics

Das wohl bekannteste und zugleich auch beliebteste Tool zur Analyse von Websitedaten ist Google Analytics. Dieses ist kostenlos und analysiert nicht nur, was auf der Website passiert, sondern lässt sich auch hervorragend mit Werbesystemen wie Google Ads verknüpfen.
Neben Ein- und Ausstiegsseiten lässt sich der Weg bis zur endgültigen Conversion genau nachverfolgen, wodurch sich die Wirksamkeit verschiedenster Werbemassnahmen konkret testen und analysieren lässt.

Doch richtig nützlich werden solche Analysetools dann, wenn auch unwichtiger scheinende Werte – sogenannte Micro-Conversions gemessen werden. Von Seitenbesuchszeiten und der Seitenzahl pro Sitzung über Klicks auf E-Mail-Adressen, das Absenden von Formularen bis hin zu Scrolltiefen kann so gut wie alles gemessen werden.

Die Möglichkeiten der messbaren Daten und Handlungen sind hier lediglich von der jeweiligen Website selbst begrenzt.

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Ein Beispiel – nehmen wir an, ein Onlineshop generiert zwar viele Klicks auf Anzeigen, jedoch keine Verkäufe.
Anhand der Analysedaten lässt sich dann herausfinden, wo ein potenzieller Kunde den Onlineshop wieder verlässt.
Richtig eingesetzt erfährt der Shop-Betreiber auf diese Weise, ob seine Anzeigen die falschen Kunden anlockt und seine Anzeigen umformuliert werden sollten, oder ob der Kauf- und Bezahlvorgang vielleicht zu umständlich und kompliziert ist und vereinfacht werden sollte.

Essentiell für eine aussagekräftige Messung sind die richtigen Tools sowie sinnvoll eingerichtete Zielvorhaben.

Webtracking 3.0 – Google Tag Manager

Ein wichtiges Tool für Online Marketing Agenturen ist der Google Tag Manager (GTM). Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Webanalysetool, vielmehr ist der GTM als Unterstützung anzusehen. Mit dem Tag Manager lässt sich auf einfachste Weise festlegen, welche Informationen von der Website an Dritte (wie Google Analytics) weitergeleitet werden. Ohne viel Aufwand wird im GTM definiert, wann welche Daten gesendet werden.

Der grosse Vorteil am GTM besteht darin, dass, nach einmaliger Einbindung in den Quellcode der Website, nicht auf freie Kapazitäten des Webentwicklers gewartet werden muss, da die Einbindung unterschiedlichster Analyse-Codes direkt über den Google Tag Manager erfolgen kann.
Auch andere Analysetools wie der Facebook-Pixel oder der LinkedIn-Insight-Tag können über den GTM eingebunden werden, sodass eine ganzheitliche Analyse aller Werbemassnahmen erfolgen kann.

Optimierung, der Schlüssel zum Erfolg

Auf einer Website lässt sich immer eine Vielzahl an Daten analysieren und als Seitenbetreiber sollten Sie sich entscheiden, welche Informationen tatsächlich relevant sind. So können Ihre Werbekampagnen und auch die Website selbst, ständig verbessert werden. Mit Google Analytics können Sie das Optimum herauszuholen.

Henry Ford hätte sich wohl gefreut zu wissen, welche Hälfte seines Werbebudgets tatsächlich hinausgeworfenes Geld war und hätte sich Webanalysetools ganz sicher zunutze gemacht.

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Jan Schneider
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